Selbstmanagement – Praxistipp 8

Spiegel meiner selbst – was bedeutet das?
Der Arbeitsplatz meines Kollegen ist immer aufgeräumter finde ich. Ist das jetzt gut oder schlecht?

Ist das überhaupt die Frage? Das ist schließlich der „Spiegel“ meines Kollegen und vielleicht ist der ein Zwangsneurotiker. Oder vielleicht hat er für sich längst eine Methode gefunden, um mit seiner Schreibtisch-Spiegelecke in sich angemessen umzugehen.

Was fällt eigentlich im Bereich Arbeitsplatz in die Kategorien „Ordnung“, „kreatives Chaos“ oder „Unordnung/Schlamperei“? Eine sehr vereinfachte Antwort mag sein: Der kreative Chaot weiß genau, was er hat und wo er es ungefähr in seinen Stapeln findet. Der Schlampige weiß oft nicht mal genau, was er hat, geschweige denn wo es ist.

Die Frage ist doch: Wie viel kreatives Chaos und wie viel Unordnung ist verkraftbar? Das Gefährliche an gängigen Schreibtischregeln ist, dass sie uns zu vorschnellen Urteilen verleiten. Einige Beispiele dazu:

Arbeitsplatz 1: Verheerend – Stapel, Unordnung, keine freie Fläche

Arbeitsplatz 2: Wie „geschleckt“ – sauber, kaum etwas drauf, Arbeitsmaterial ordentlich an seinem Platz.

Beide Arbeitsplätze könnten einem Mitarbeiter gehören, der kaum etwas zu Wege bringt oder aber dem Wichtigsten Kopf im Unternehmen.

Vergleichen ist ohnehin kein guter Weg – es macht einen Teil schlechter oder besser – meist auf Kosten von sich selbst. Wirkungsvoller ist die wohlwollende Auseinandersetzung mit dem Wunsch-Bild, das Sie von sich haben und dem aktuellen IST-Bild. Und dann gilt es zu prüfen und herauszufinden, wie es am Effizientesten für Sie ist zu arbeiten. Es gibt jede Menge Ratgeber, die Ihnen sinnvolle Anregungen geben, wie ein aufgeräumter Schreibtisch auszusehen hat. Gut Prüfen heißt ausprobieren, verändern, wieder probieren.

Das Wichtigste aus unserer Sicht: Eine leicht handhabbare Sofortablage im Loseblatt-Stil. Jeder Vorgang in einer separaten dünnen Hülle mit Selbstklebereiter. Schnell und einfach muss die Ablage gehen, dann wird man sie auch gleich erledigen.

Wer sich für diese Form der Ablage interssiert, kann kostenlos einen Satz Arbeitsblätter anfordern: Einfach ein Mail mit dem Stichwort „Ablage“ im Betreff an info@meinezeit.de schicken.