Die Zeitschrift „Wirtschaftspsychologie aktuell“ berichtet:

Gesunde Führung mindert Beschwerden

Wenn sich Chefs um die Gesundheit kümmern und dafür selbst Vorbild sind, haben Mitarbeiter weniger körperliche Beschwerden. Außerdem fühlen sie sich dann stärker ans Unternehmen gebunden. Diese deutliche und umfassende Wirkung gesunder Führung konnten Lüneburger Forscher jetzt in mehreren Pflegeeinrichtungen nachweisen.

861 Pflegekräfte befragt

David Horstmann und Sabine Remdisch von der Leuphana Universät Lüneburg haben untersucht, wie gesunde Führung wirkt. In der Zeitschrift für Arbeits- und Organisationspsychologie berichten sie darüber.

Zitat aus dem Artikel:

Gesunde Führung wirkte. Ein Vorgesetzter führte gesundheitsförderlich, wenn sie oder er 1) merkte, wenn ein Mitarbeiter gesund oder krank wirkte, 2) sich für die Gesundheit der Angestellten verantwortlich fühlte, 3) sich an Vorschriften und Gesundheitsvorsorge hielt und 4) in puncto Gesundheit ein gutes Vorbild war. Traf das zu, hatten die Pflegekräfte weniger körperliche und psychische Beschwerden (z.B. seltener Magen-Darm-Beschwerden, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Erschöpfung) und fühlten sich stärker ans Unternehmen gebunden („Ich wäre sehr froh, mein weiteres Arbeitsleben in dieser Einrichtung verbringen zu können.“).“

Hier weiterlesen: Wirtschaftspsychologie aktuell

Quelle: